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Standardisierung von Fluidsystemkomponenten in Großprojekten

 Standardisierung von Swagelok Fluidsystemkomponenten

Drei Gründe für die Standardisierung von Fluidsystemkomponenten in Großbauprojekten in der Öl- und Gasbranche

Scott Nunnery, Strategic Account Manager, Global Construction Services

Da Großprojekte in der Öl- und Gasindustrie weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnen, sind Auftraggeber und Betreiber stets auf der Suche nach neuen Ansätzen, um Kosten zu kontrollieren, die langfristige Zuverlässigkeit der Anlagen zu gewährleisten und eine maximale Rendite aus den getätigten Investitionen zu erzielen.

Ein möglicher strategischer Ansatz in diesem Zusammenhang ist die Standardisierung von hochwertigen Teilen, Komponenten und Baugruppen für die Fluidsysteme der Anlage. Fluidsysteme spielen in Anlagenprozessen oftmals eine wichtige Rolle, weil sie für die Versorgung mit einfachen Betriebsstoffen oder auch die Beförderung von Prozessgasen verantwortlich sind. Bei mangelhafter Fertigung, ungeeigneten Materialien oder unsachgemäßer Installation kann es zu einem Ausfall dieser Systeme und damit zu erheblichen Problemen kommen, was Inbetriebnahme, Betrieb und langfristige Produktivität der Anlagebetrifft.

Obwohl Fluidsystemanwendungen und -komponenten oft nur einen geringen Anteil der Gesamtkosten eines Bauprojekts ausmachen, können standardisierte Ventile, Rohrsysteme mit geringem Durchmesser und Rohrverschraubungen von einem einzigen, zuverlässigen Lieferanten erhebliche Vorteile mit sich bringen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über diese Vorteile.

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1. Standardisierte Komponenten tragen zur Optimierung des Personalaufwands und der Gesamtkosten bei. Aktuelle Neubauprojekte im Öl- und Gassektor haben in manchen Fällen die Größe einer mittelgroßen Stadt. Demzufolge spielen Aspekte wie Umfang und Menge bei der Beschaffung eine wichtige Rolle für die Eigentümer. Eine der besten Optionen zur Kostenkontrolle ist einerseits die Nutzung von standardisierten Komponenten sowie andererseits die wiederholte Verwendung von bereits bestehenden Anwendungen und Bauteilen.

Dieser Ansatz bietet besonders bei Fluidsystemen zahlreiche Vorteile, da einheitliche und konsistente Rohrleitungen und Rohrverschraubungen für den zuverlässigen Betrieb von Fluid- und Probenahmesystemen unerlässlich sind. Mithilfe von standardisierten Komponenten ist es zudem möglich, fehlendes Fachwissen in Bezug auf Installation, Wartung und Betrieb auszugleichen, da sich die Mitarbeiter nicht mit den unterschiedlichen Systemen und Komponenten verschiedener Hersteller auseinandersetzen müssen. Wenn Kontraktoren erst einmal gelernt haben, wie bestimmte Rohrleitungen und Verschraubungen korrekt installiert werden, gestaltet sich die Installation über mehrere Systeme hinweg gleich sehr viel einfacher. Dank dieser Methode lassen sich außerdem potenzielle Nacharbeiten reduzieren, da Installations-, Betriebs- und Wartungsprotokolle vereinheitlicht werden können.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile der Standardisierung in einem kürzlich realisierten Großprojekt in der asiatisch-pazifischen Region.

Die Anschaffungskosten fallen bei qualitativ hochwertigen und langlebigen Komponenten pro Einheit ggf. zwar etwas höher aus, allerdings macht sich diese Investition sehr schnell bezahlt. Denn letztendlich sind es genau diese Komponenten, die die Zuverlässigkeit der Fluidsysteme in der Anlage gewährleisten. Auch langfristig sind die Vorteile deutlich spürbar: Einerseits werden die Ausgaben für Instandhaltung, Reparatur und Betrieb über die gesamte Lebensdauer des Systems hinweg reduziert und andererseits lassen sich auf diese Weise die Gesamtbetriebskosten senken.

2. Standardisierte Komponenten tragen dazu bei, dass alle EPCC-Anbieter auf demselben Stand sind. Angesichts der großen Bedeutung von Fluidsystemen in Öl- und Gasbauprojekten lässt sich in vielen Fällen eine zunehmende Spezialisierung beobachten, die von den jeweiligen chemischen Verfahren abhängt. Je nach den zugrundeliegenden Anforderungen arbeiten Auftraggeber bzw. Betreiber bei Planung, Beschaffung, Montage und Inbetriebnahme daher immer häufiger mit unterschiedlichsten EPCC-Anbietern zusammen.

Je mehr EPCC-Anbieter vor Ort an verschiedenen kritischen Anwendungen arbeiten, umso vorteilhafter ist es, standortweit Rohrleitungen, Rohrverschraubungen und andere Komponenten eines spezifischen Herstellers zu verwenden. Für Auftraggeber und Betreibern wird es damit sehr viel einfacher, die ordnungsgemäße Installation zu prüfen und die Instandhaltung aller Fluidsystemkomponenten über deren gesamte Lebensdauer hinweg sicherzustellen. Zudem lassen sich so Probleme aufgrund von inkompatiblen Komponenten in der gesamten Anlage zuverlässig vermeiden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Tatsache, dass an vielen Großprojekten im Öl- und Gassektor zunehmend EPCC-Anbieter aus der ganzen Welt beteiligt sind, die je nach Spezialisierung mehr oder weniger Expertise für Fluidsysteme und deren Auslegung mitbringen. Auch hier kann sich die Auswahl eines einzigen zuverlässigen Lieferanten schnell bezahlt machen – idealerweise ein Partner mit globaler Reichweite, der auch Unterstützung bei der Koordination von Lieferungen sowie bei der Überwindung von Sprachbarrieren bieten kann. Damit lässt sich sicherstellen, dass alle EPCC-Anbieter über ein gemeinsames Verständnis der Leistungsmerkmale der verwendeten Materialien verfügen und dass eventuelle Probleme in der FEED-Phase (Front-End Engineering and Design) zuverlässig vermieden werden können und das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden kann.

3. Standardisierte Komponenten ermöglichen eine gleichbleibend hohe Qualität über das gesamte Projekt hinweg. Neben einfacherer Instandhaltung und einheitlicher Teileverwendung in den diversen Anlagenbereichen, bietet die Verwendung von standardisierten Komponenten eines verlässlichen Lieferanten vor allem den Vorteil, dass alle kritischen Fluidsysteme aus hochwertigen und leistungsstarken Komponenten gefertigt sind.

Bei der Auswahl von Fluidsystemkomponenten für Öl- und Gasprojekte jeglicher Größe muss unbedingt beachtet werden, dass nicht alle Rohrleitungen, Verschraubungen und Ventile gleich sind. Mit Komponenten für leckagefreien Betrieb, die aus hochwertigen, korrosionsbeständigen Legierungen gefertigt wurden, lassen sich Leckagerisiken, Wartungsprobleme und potenzielle Sicherheitsrisiken minimieren. Bei Verwendung solch hochwertiger Komponenten und Materialien können sich Fluidsystembetreiber über die gesamte Lebensdauer ihrer Anlagen auf eine hohe Leistungsfähigkeit verlassen.

Sie möchten mehr über die Vorteile der Standardisierung von Fluidsystemkomponenten in Öl- und Gasprojekten erfahren? Swagelok unterstützt Sie gerne. In Zusammenarbeit mit unserem globalen Netzwerk autorisierter Vertriebs- und Servicezentren unterstützt Sie unser Team für globale Bauleistungen bei der Standardisierung in solchen Projekten, um bereits von Anfang an die Weichen für Ihren betrieblichen Erfolg zu stellen.

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Scott Nunnery ist als Strategic Account Manager im Team für globale Bauleistungen bei Swagelok tätig. Er arbeitet seit mehr als 13 Jahren bei Swagelok, sowohl im Vertrieb als auch im Baumanagement.

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